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Energieberatung

Fördermittelberatung

Eine energetische Gebäudesanierung ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Zur Reduzierung dieser Kosten gibt es verschiedene Förderprogramme. Für viele gepante Sanierungsmaßnahmen ist eine Förderung in Form eines nicht zurückzahlbaren Zuschusses oder eines zinsgünstigen Kredits möglich. Welches Förderprogramm zu Ihrer Maßnahme passt, ist zum Beispiel von Faktoren wie Nutzungsart, Anzahl Wohneinheiten und vor allem von der Art der geplanten Sanierungsmaßnahme abhängig. Aufgrund der hohen Komplexität dieser Programme müssen in einem persönlichen Gespräch die Randbedingungen geklärt werden. Nur so lässt sich feststellen, ob und in welchem Umfang eine Förderung sinnvoll möglich ist.

Energetische Sanierungskonzepte

Ein energetisches Sanierungskonzept zeigt dem Gebäudeeigentümer sinnvolle Sanierungsmöglichkeiten zur Energieeinsparung auf. Dabei wird auch auf die individuellen Wünsche des Eigentümers eingegangen und die Nutzung erneuerbarer Energien sowie nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt. Das Ergebnis der Betrachtungen kann sofort umgesetzt oder aber bei in der Zukunft ohnehin anstehenden Sanierungsmaßnahmen in die Planung mit einbezogen werden. Die zu erwartende Energiekosteneinsparung sowie die geschätzen Kosten der im Konzept enthaltenen Vorschläge dient dem Eigentümer als Entscheidungshilfe.

Wird durch die Sanierung des aktuellen Neubau-Niveaus erreicht oder sogar unterschritten, sind in vielen Fällen Zuschüsse zur energetischen Sanierung möglich. Die erforderlichen Nachweise können im Rahmen der durchgeführten Betrachtungen mit erstellt werden.

Thermographische Wärmebrücken

Die Thermografie ist ein Messverfahren, das die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes oder Körpers sichtbar macht. Es werden sogenannte Wärmebilder mit Hilfe einer speziellen Kamera (Thermografiekamera) erstellt, auf denen die Schwachstellen des Gebäudes dargestellt werden. So ist es möglich deutlich zu erkennen wo und in welcher Intensität am Gebäude Energieverluste auftreten. 

Sie ist eine unverzichtbare Inspektionshilfe und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erkennung von Wärmeverlusten. In einer Infrarotkamera wird die von einem Sensor aufgenommene Wärmestrahlung in ein Wärmebild umgewandelt. Das Thermogramm gibt die Temperaturverteilung an der untersuchten Objektoberfläche wieder. Durch Auswertung der flächigen Temperaturinformation werden nicht sichtbare Strukturen erkannt.

Voraussetzungen für das Erstellen einer Thermografie:

Bei Sonnenschein, Regen, Schneefall oder Nebel kann keine Gebäudethermografie durchgeführt werden. Beste Ergebnisse erzielt man bei Dunkelheit. Die Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außentemperatur sollte möglichst hoch sein und mindestens 15 Kelvin (z.B. innen 20°C, außen 5°C) betragen. Bei mehr als 5°C sollte ebenfalls keine Thermografie durchgeführt werden. Bei hinterlüfteten Fassaden oder Fassaden mit immergrünen Bewuchs wie z.B. Efeu ist eine Thermografie nicht möglich bzw. nicht sinnvoll. Schwierige Messbedingungen können eine sinnvolle Thermografie auch schon mal unmöglich machen. Hierzu gehören u.a. zu kurze Abstände. kein freies Sichtfeld, zu flacher Beobachtungswinkel, Wärmebrücken.

Man unterscheidet konstruktive, geometrische und stoffliche Wärmebrücken. 
Konstruktive Wärmebrücken entstehen durch Konstruktionen mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit. Beispiele hierfür sind z.B. Stahlbetondeckenverbund zu Außenwänden, Ringanker, Heizkörpernischen. Geometrische Wärmebrücken ergeben sich beispielsweise durch Versprünge oder Ecken in einem ansonsten homogenen Bauteil, wenn der Innenfläche eine größere Außenfläche, durch die die Wärme abfließt, gegenüber steht. Beispiel hierfür ist die Hausaußenecke.

Stoffliche (materialbedingte) Wärmebrücken liegen dann vor, wenn in Wärmestromrichtung unterschiedliche Baustoffe im Querschnitt liegen. Beispiele hierfür sind z.B. eingelassene Stahlträger, Betonsturz in Klinkerwand. Im Bereich von Wärmebrücken sinkt bei kalten Außentemperaturen die raumseitige Oberflächentemperatur von Bauteilen stärker ab, als in den "Normalbereichen". Bei Unterschreiten der Taupunkttemperatur fällt Tauwasser (Kondenswasser) aus. An Wärmebrücken besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Diese tritt nicht erst bei Tauwasserausfall, sondern bereits bei einer (durch die Oberflächentemperatur bedingten) relativen Luftfeuchte von 80 % an der Bauteiloberfläche auf (div. Schimmelpilze bereits bei 70%). Aufgrund des inneren Wärmeübergangswiderstandes der Wand kann das bereits bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 % der Raumluft der Fall sein. Wärmebrücken führen zu höherem Transmissionswärmebedarf und damit zu höherem Heizwärmebedarf und folglich zu hohen Heizkosten.

Häufig findet man Wärmebrücken in folgenden Bauteilen:

- Balkone 
- Rollladenkästen 
- Mauersohlen 
- Fensterrahmen und Fensterstürzen 
- Heizkörperbefestigungen im Mauerwerk 
- Heizkörpernischen 
- Deckenanschlüsse 
- Ecken im Haus 
- ungedämmte Stahlbetonbauteile 
- auskragende Stahlträger

Solar- und Photovoltaikcheck

Die Möglichkeiten der Nutzung von Photovoltaik zur Erzeugung von Strom durch Sonnenenergie werden immer innovativer und so rückt die Solartechnik häufiger in den Fokus der Verbraucher. Bei einem Neubau ist es heute fast schon Standard, dass Solarmodule auf den Dächern oder Hausfassaden aufgebracht werden. Aber auch auf Altbauten werden vermehrt Solarmodule eingesetzt, um einen Beitrag zur Umweltentlastung zu leisten.

Die Kosten für Solarzellen und Photovoltaikanlagen sind günstig. Sofern man die Erstkosten für die Umstellung auf Solar auf die immer weiter steigenden Energiekosten umrechnet, hat sich die Investition in die Technik der Photovoltaik- und Solaranlagen schnell amortisiert.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sind gar nicht mehr weg zu denken. Die fossilen Rohstoffe werden früher oder später zur Neige gehen und so bleibt uns auch nichts anderes über als endlich umzudenken.

Durch Erneuerbare Energien wie zum Beispiel die Solarenergie oder die Windenergie werden  uns so einige Vorteile geboten wie beispielsweise die Tatsache, dass der Klimaschutz gesichert wird, denn durch Erneuerbare Energien wird der CO2-Ausstoß deutlich reduziert und diese Reduzierung wirkt sich positiv auf unsere Umwelt aus.

Ein weiterer Vorteil ist die Kosteneinsparung, denn Erneuerbare Energien, wie zum Bespiel die Sonne braucht man nicht zu kaufen. Aber auch die Verwendung von Biomasse wie Holz- und Pflanzenresten ist im Verhältnis viel günstiger und zudem handelt es sich hierbei um nachwachsende Rohstoffe.

Nicht zu vergessen ist die Unabhängigkeit die durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien entsteht, denn wir können Erneuerbare Energien bereits vor unserer Haustür finden und sind somit nicht von Energieimporten abhängig. Im Gegenteil Erneuerbaren Energien ermöglichen es uns unsere Zukunft besser zu Planen, denn so sind wir nicht von schwankenden Öl- und Gaspreisen abhängig

 

Zwar muss anfangs Geld in die Erneuerbaren Energien investiert werden, jedoch lohnt sich diese Investierung in jedem Fall, da dadurch geringere Heizkosten entstehen und  sich die Anschaffungs- und Wartungskosten über die Jahre hinweg aufwiegen. Zusätzlich kann man auch noch die verschiedenen Förderungsprogramme der Bundesregierung nutzen und dabei Kosten senken. Es lässt sich also festhalten, dass man langfristig gesehen sogar noch Gewinn mit den Erneuerbaren Energien macht.


Wird eine Gebäudesanierung durchgeführt, stellt sich im Falle der Heizungerneuerung häufig die Frage nach der Wahl des zukünftigen Energieträgers. Eine Beratung kann Ihnen die Einsatzgrenzen sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen und die anstehende Entscheidung erleichtern. Aus ökologischer Sicht sollte hierbei der Schwerpunkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien gelegt werden.

Bei Maßnahmen an der Gebäudehülle (Wand, Dach, Decke, ...) stellt sich hingegen die Frage, welche Materialien zum Einsatz kommen sollen. Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine Beratung kann die Entscheidung über die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen erleichtern und die verschiedenen Einsatzgebiete aufzeigen.

Vor- Ort- Beratung

Was ist eine Vor-Ort-Energiesparberatung?

Die Vor-Ort-Energieberatung wird staatlich gefördert und beinhaltet eine ausführliche Verbrauchsanalyse, die Ermittlung der Schwachstellen und eine Darstellung von Einsparmaßnahmen, einschließlich ihrer Wirtschaftlichkeit. Die Beratung ist eine wichtige Hilfe für Haus- und Wohnungseigentümer bei der Festlegung von Maßnahmen, die einen sparsamen Umgang mit Energie ermöglichen. Ein(e) speziell ausgebildete(r) und zugelassene(r) Energieberater (Fachingenieur) kommt zu Ihnen ins Haus. Zunächst wird eine Bestandsaufnahme gemacht. Es wird ermittelt, wie hoch der Energieverbrauch für Raumheizung und Warmwasserbereitung ist und welche Faktoren den Verbrauch beeinflussen. Dazu wird der bauliche Zustand und die Qualität der Heizungsanlage des Hauses untersucht. Zusätzlich kann der Stromverbrauch analysiert werden. Aus der Analyse entwickelt der Energieberater ein Konzept zur Verringerung des Verbrauches von Brennstoffen und Strom.

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